Sri Lankas Highlights

Unweit der Südspitze Indiens entfernt liegt der paradiesische Inselstaat Sri Lanka. Ehemals als Ceylon bekannt findet man hier neben den weltweit bekannten Teeplantagen traumhafte Landschaften und eine Vielfalt ethnisch geprägter Kulturen und Religionen.

Im Folgenden habe ich meine persönlichen Highlights auf der Reise durch den Süd-Westen der Insel zusammengefasst.

 

#1  Sri Pada

International unter dem Namen Adam’s Peak bekannt findet man auf dem knapp 2350 Meter hohen Gipfel den Sri Pada – eine Vertiefung in einem der Felsen nahe des Gipfels. Dieser Erdspalt hat für die unzähligen Pilgerer, die jährlich den Aufstieg der 5000 Stufen auf sich nehmen, eine ganz besondere Bedeutung. Übersetzt aus dem Sanskrit bedeutet Sri Pada Fußabdruck und hat demnach für jede Religion ihre ganz eigene Geschichte. Während die Buddhisten herkommen, um den Fußabdruck Buddhas zu bestaunen, wird dieser Ort im Islam dem Fußabdruck Adams gleichgesetzt, im Hinduismus wiederum dem des Gottes Shiva.

Die Pilgersaison zum Gipfel des Sri Pada beginnt mit dem ersten Vollmond des Dezembers und endet mit dem letzten Mai-Vollmond. Während der High Season muss mit großem Ansturm gerechnet werden. Um einen Aufstieg bei Tageshitze zu vermeiden und den Gipfel pünktlich zum Sonnenaufgang zu erreichen, beginnt der Aufstieg zu Sri Lankas bekanntestem Berg in der Nacht. Je nach Tempo können die 5000 Stufen innerhalb von drei bis sechs Stunden erklommen werden.

Auf dem Weg zur Spitze bieten mehrere Teestuben und Shops die Möglichkeit Getränke und Snacks zu erwerben oder ein Päuschen einzulegen. Innerhalb der Saison ist der gesamte Weg elektrisch beleuchtet. Während der Off-Season sollte für eigene Beleuchtung gesorgt werden!

TIPP!  Warme Sachen zum Überziehen einpacken, um den Ausblick auf dem Gipfel genießen zu können. In einer Höhe von über 2000 Metern kann es recht kalt werden!

Anreise: Der Aufstieg zum Adams Peak startet in dem Bergdörchen Nallathanniya, das bis auf ein paar Unterkünfte für die anreisenden Pilgerer und Touristen nicht viel zu bieten hat. Die nächst größte Stadt ist Nurwara Eliya, die ungefähr 3,5 Stunden entfernt ist. Während der High Season wird der Adams Peak auch von Bussen, die aus Kandy starten, direkt angefahren. Beliebter Ausgangspunkt ist außerdem das kleine Städtchen Hatton, welches an das Eisenbahnnetz angeschlossen ist und daher gut mit dem Zug erreicht werden kann.

 

#2  Zugfahrt

Wer die wahre Schönheit Sri Lankas zu Gesicht bekommen möchte sollte sich auf keinen Fall eine Zugfahrt durch das Grün der Insel entgehen lassen. Am beliebtesten ist die Strecke zwischen Kandy und Ella. Die rund sechs Stunden, die der zwei Mal täglich fahrende “Expresszug” braucht werden mit einem extravaganten Ausblick belohnt. Vorbei an Teeplantagen und unvergesslichen Landschaften erinnert das märchenhafte Panorama an Jim Knopfs Insel mit zwei Bergen.

TIPP! Bei der Gelegenheit auf jeden Fall zwei bis drei Übernachtungen im Bergort Ella einplanen. Hier kann man u.a.  den kleinen Bruder des  Adams Peak  besteigen.

Nähere Infos zu Preisen & Abfahrtzeiten findest du in diesem Blogartikel.

 

#3  Galle

Unweit vom internationalen Flughafen in Negombo ist das Kolonialstädtchen Galle eine charmante Art und Weise die Sri Lanka Reise zu starten. Der einst von den Holländern besetze Küstenort besticht mit seinen kleinen Gassen, die zum Flanieren und Verharren in einem der gemütlichen Cafés einladen. Auf den Resten der alten Stadtmauer lässt es sich hervorragend spazieren und zum Sonnentuntergang aushalten! Ein bis zwei Nächte in dem überschaubaren Städtchen sind dabei völlig ausreichend.

TIPP: Auf gar keinen Fall den Sonnenuntergang verpassen! Bei einem Picknick auf den Überresten der einstigen Stadtmauer lässt sich das Spektakel besonders gut genießen.

 

#4  Buddhistisches Museum

Mein absolutes Highlight beim Besuch in der im Inselzentrum liegenden Stadt Kandy war definitiv das International Buddhist Museum. Für ein schlappes Eintrittsgeld von ca. 2,50 € erfährt man hier alles an kulturellen und geschichtlichen Hintergründen des Buddhismus. In den verschiedenen Räumen wird die aus Indien stammende Weltreligion länderspezifisch aufgeteilt und von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Von Nepal über Tibet, China und Thailand bis Myanmar und Pakistan kann man hier die gesamte Route des damals verbreiteten Buddhismus abklappern. Das weltweit erste internationale buddhistische Museum befindet sich neben dem “Zahntempel” und dem städtischen Nationalmuseum.

 

#5  Strände

Neben ihren Teeplantagen ist die Tropeninsel Sri Lanka vor allem für ihre malerischen Strände bekannt. Je nach Saison und Reisezeit findet man auf Sri Lanka eine Vielzahl an Surferorten und Schnorchelspots.

Auf meiner Route im nördlichen Insel hat es mir ganz besonders der weiße Sandstrand von Mirissa angetan. Das hier angebotene Whale-Watching kann man sich meiner Meinung nach sparen. Der gegrillte Fisch beim Beachdinner dagegen sollte auf gar keinen Fall verpasst werden!

TIPP! Sri Lanka bietet für jeden Geschmack den richtigen Strand. Um den richtigen Spot zum Surfen, Schwimmen oder Schnorcheln zu finden sollte vorab und je nach Saison vorab recherchiert werden. Einen Überblick der schönsten Strände Sri Lankas findest du in diesem Blogartikel.

 

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